Neues [GGSC] Expert:innen-Interview veröffentlicht: Kreislaufwirtschaft und Zirkuläres Bauen
Der Bausektor zählt zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftsbereichen und verursacht zugleich den größten Abfallstrom in Deutschland. Umso wichtiger ist die Frage, wie Baustoffe länger im Kreislauf gehalten, Primärrohstoffe eingespart und Gebäude bereits von Beginn an kreislaufgerecht geplant werden können.
Diesen Herausforderungen widmet sich die aktuelle Stellungnahme des Sachverständigenrats für Umweltfragen („Zirkulär bauen: Bestand erhalten, Kreisläufe schließen“). Sie zeigt auf, wie der Übergang von einer linearen zu einer zirkulären Bauwirtschaft gelingen kann – von der Planung und dem Design über den Rückbau bis hin zur Wiederverwendung von Baustoffen und Bauteilen.
Im mittlerweile 21. [GGSC] Expert:innen-Interview spricht Rechtsanwältin Caroline von Bechtolsheim mit Prof. Dr. Christina Dornack, Direktorin des Instituts für Abfall- und Kreislaufwirtschaft der Technischen Universität Dresden und Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen. Im Gespräch erläutert Prof. Dornack die zentralen Empfehlungen des SRU, die Rolle der öffentlichen Hand als größter Bauherr Deutschlands sowie die rechtlichen und praktischen Voraussetzungen für eine stärkere Kreislaufführung von Baustoffen.
Prof. Dornack wird zudem am 18. Juni 2026 beim Digitalen Tag der Kommunalen Abfallwirtschaft von [GGSC] sprechen. In ihrem Vortrag stellt sie zentrale Ergebnisse und Empfehlungen des SRU-Gutachtens zum zirkulären Bauen im Bestand vor und beleuchtet deren Bedeutung für Ressourcenmanagement und Kreislaufwirtschaft.
Das Interview ist ab sofort auf dem [GGSC] YouTube-Kanal verfügbar.