Mitarbeit in der Endlagerkommission

Seit April 2014 ist Hartmut Gaßner Mitglied der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe, die nach § 3 des Standortauswahlgesetzes das Verfahren für die Suche nach einem Standort für ein Atom-Endlager vorbereiten soll. In die Kommission haben Bundestag und Bundesrat je 8 Mitglieder des Bundestages und des Bundesrates sowie Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und der Wissenschaft berufen.

Hartmut Gaßner ist wegen seiner breiten Expertise im Bereich Atomrecht, aber auch bei der Gestaltung von Beteiligungsprozessen einbezogen worden. Gemeinsam mit dem Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, ist Hartmut Gaßner Vorsitzender der AG Öffentlichkeitsbeteiligung. Diese sog. AG 1 befasst sich schwerpunktmäßig mit den Themen Gesellschaftlicher Dialog, Öffentlichkeitsbeteiligung und Transparenz. Ihr Ziel ist es, Strukturen der Öffentlichkeitsbeteiligung für ein Standortauswahlverfahren zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe zu entwickeln.

KFK - Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs

Hartmut Gaßner war außerdem Mitglied der auch unter dem Stichwort „Atom-Kommission“ bekannten Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs – KFK. Die „Atom-Kommission“ hat Empfehlungen erarbeitet, wie sowohl die Finanzierung von Stilllegung und Rückbau der Kernkraftwerke als auch die Entsorgung der radioaktiven Abfälle sichergestellt werden kann. Mit Übergabe des Berichts nebst Handlungsempfehlungen vom 27. April 2016 an den Staatssekretärausschuss Kernenergie hat die Atom-Kommission ihre Arbeit beendet.

-> Dankschreiben des Bundesministers Sigmar Gabriel MdB

-> Dankschreiben des Bundesministers Peter Altmaier MdB