Durch die Kooperation von ZAK und GML wird die Entsorgungssicherheit von über 1 Mio. Bürgerinnen und Bürgern in Rheinland-Pfalz sichergestellt.

Seit 2010 begleitete [GGSC] die größte abfallwirtschaftliche Kooperation in Rheinland-Pfalz

Die Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK) und die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Ludwigshafen (GML) haben im Jahr 2011 die Grundlage für die größte abfallwirtschaftliche Kooperation in Rheinland-Pfalz gelegt. Die beiden Partner wurden hierfür vom Verband Kommunaler Unternehmen (VKU)  am 11.11.2015 mit dem Innovationspreis in der Kategorie Abfallwirtschaft ausgezeichnet.

[GGSC] hat die kommunalen Partner in den vergangenen fünf Jahren bei der Entwicklung und Umsetzung des Konzeptes begleitet.

Kern der Zusammenarbeit ist eine Arbeitsteilung zwischen ZAK und GML. Die Restabfälle aus dem Hoheitsgebiet von Stadt und Landkreis Kaiserslautern werden seit 2015 im Müllheizkraftwerk Ludwigshafen entsorgt, die Bioabfälle aus separaten Sammlungen der Gesellschafter der GML hingegen in Anlagen des Abfallwirtschaftszentrums Kapiteltal der ZAK verwertet. Die ZAK ist hierfür Gesellschafterin der GML geworden und die bisherigen Gesellschafter der GML haben Zweckvereinbarungen mit der ZAK zur Bioabfallverwertung geschlossen, wobei Übergangszeiträume für bestehende Kooperationen oder die Nutzung von eigenen Entsorgungsanlagen vorgesehen wurden.

[GGSC] hat die Entscheidungen der zuständigen Gremien über die Kooperation durch einen umfassenden Bericht zu den Chancen und Risiken in technischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht vorbereitet, die Abstimmungen mit der Kommunalaufsicht und der Finanzverwaltung übernommen sowie die erforderlichen Verträge vorbereitet.

Durch die Kooperation von ZAK und GML wird die Entsorgungssicherheit von über 1 Mio. Bürgerinnen und Bürgern in Rheinland-Pfalz sichergestellt. Sie zeigt anschaulich, wie kommunale Kooperationen den ökologischen wie den ökonomischen Mehrwert für ihre Bürgerinnen und Bürger steigern können.