Leitlinien der MEDIATION BERLIN GMBH

Umweltkonflikte lassen sich nur auf Grundlage einer frühzeitigen und umfassenden Information und Beteiligung derOf­fentlichkeit lösen.

Herkömmliche Verwaltungsverfah­ren führen bei umweltbedeutsamen Großvorhaben regelmäßig nicht mehr zu einem angemessenen Interessenausgleich.

Informelle Beteiligungs- und Aushandelungskonzepte sollen nicht an die Stelle herkömmlicher Entscheidungsstrukturen treten. Jedem Beteiligten verbleibt damit die Möglichkeit, sich auf alte Duchsetzungsstrategien zu orientieren, wenn diese interessensgerechter erscheinen.

Gründung der Mediation GmbH Berlin

1993 gründen Hartmut Gaßner, Wolfgang Siederer mit Dr. Klaus-Martin Groth die Mediation GmbH Berlin. Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten bei umweltbedeutsamen Vorhaben stellten ein umwelt- und gesellschaftspolitisch weitreichendes Problem dar. Das herkömmliche Bürgerbeteiligungsverfahren wies Mängel auf, die durch das Mediationsmodell behoben werden sollten. Die Mediation GmbH hat sich an diversen Verfahren im Freistaat Sachsen beteiligt. Besonders hervorzuheben ist die umfängliche Organisation des Runden Tischs zur Standortsuche für eine Sonderabfalldeponie für das Staatsministerium für Umwelt und Landesentwicklung.

2003-2007 übernimmt die der Kanzlei zugehörige Mediation GmbH die Trägerschaft der Geschäftsstelle des Umweltgutachterausschusses beim BMU (UGA)

Der Umweltgutachterausschuss (UGA) berät seit 1995 das  Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)  zu allen Fragen der Umsetzung des europäischen Umweltmanagementsystem EMAS in Deutschland.

Heute ist die umfirmierte [GGSC] Seminare GmbH der Veranstaltungsträger von [GGSC]. Am bekanntesten ist die Veranstaltungsreihe Infoseminar "Erfahrungsaustausch kommunale Abfallwirtschaft", die im Jahr 2016 zum 18. Mal stattfindet und mit regelmäßig über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die bundesweit größte juristische Fachtagung auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft darstellt.