Von der Vision zur Wirklichkeit

1985/1986 haben sich die beiden Gründungspartner Hartmut Gaßner und Wolfgang Siederer auf den Weg gemacht, schon als Referendare den Aufbau einer auf Umweltrecht spezialisierten Anwaltskanzlei in Angriff zu nehmen. Es gab Mitte der 80er nur einige wenige Anwälte, die in diesem noch jungen Rechtsgebiet aktiv und kompetent waren und noch weniger, die nicht auf Industrie­ und staatlicher Seite tätig waren, sondern auf Seiten der Umweltbewegung. Dieser waren sie verbunden, nicht erst seit sie gemeinsam im Herbst 1976 auf der Anti-AKW-Demo in Brokdorf waren.

Atomkraft? Nein Danke! War dann auch Gegenstand eines der ersten Mandate, als sie 1986 die gerichtliche Vertretung einiger Nachbarn des Forschungsreaktors in Berlin­ Wannsee übernahmen und - unter dem frischen Eindruck der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl - einen Teilerfolg erstreiten konnten.

Den ersten - rot-grünen - Atomausstieg hat [GGSC] vor 1998 mit vorbereitet, die Umsetzung des ersten Ausstiegsgesetzes hat die Kanzlei über viele Jahre auf Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz anwaltlich unterstützt.

Dieser Schwerpunkt anwaltlicher und politischer Tätigkeit wird Hartmut Gaßner später in die Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Standortsuche für ein Endlager und in die Kommission der Bundesregierung zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs führen.