30.05.2018 Aktuelle Meldung Umwelt

JUVE: Pestizide: EuG stärkt Vorsorgeprinzip, Chemieriesen müssen Niederlage einstecken

Juve schreibt zum Verfahren: "Das Gericht der Europäischen Union hat Klagen von Chemiekonzernen gegen die Beschränkungen einiger Pestizide weitgehend abgewiesen. BASF, Bayer und Syngenta waren gegen die 2013 verschärften Nutzungsmöglichkeiten sogenannter Neonicotinoide vorgegangen. Diese werden von der Kommission und vielen Experten für das Bienensterben verantwortlich gemacht...

Im Verfahren ließen sich die Konzerne von Streithelfern unterstützen: ... Für die Kommission wurden der deutsche und der österreichische Imkerverband als Streithelfer zugelassen.

Die Imkerverbände setzten auf Partner Willand von Gassner Groth Siederer & Collegen. Das Mandat geht zurück auf die langjährige Beratung der Kanzlei zur Gentechnik. Mit Partner Dr. Georg Buchholz hatte Willand bereits 2003 diesen Fachbereich rund um das Mandat ‚MON810 Mais′ aufgebaut, die einzige europaweit als Futtermittel zugelassene Maispflanze, die sich schon bald in diversen Honigsorten nachweisen ließ. Willand und Buchholz erstritten 2011 vor dem EuGH das sogenannte Honigurteil, das weitgehend für die europäische Nulltoleranz-Linie in der Gentechnik steht (C-58/10). Im Verfahren wurde Willand von einer wissenschaftlichen Task-Force unter anderem bestehend aus Toxikologen sowie Walter Haefeker unterstützt. Haefeker ist Präsident des europäischen Berufsimkerverbandes."

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JUVE-Meldung, 30.05.2018:  Pestizide: EuG stärkt Vorsorgeprinzip, Chemieriesen müssen Niederlage einstecken