17.05.2018 Lebensmittel

Am 17.05.2018 hat das Europäische Gericht (EuG) in Luxemburg das Teilverbot bienenschädlicher Neonicotinoide bestätigt.

17.05.2018 Pressemitteilung Lebensmittel

Am 17.05.2018 hat das Europäische Gericht (EuG) in Luxemburg das Teilverbot bienenschädlicher Neonicotinoide bestätigt. Die EU-Kommission hatte 2013 in mehreren Verordnungen die Genehmigungen für die Pestizidwirkstoffe erheblich eingeschränkt. Das Gericht bestätigte die Teilverbote für die Neonicotinoide Clothianidin (Bayer), Imidacloprid (Bayer) und Thiamethoxam (Syngenta). 

Die Hersteller der Pestizid-Wirkstoffe klagen beim EuG gegen diese Verordnungen. [GGSC] vertritt in den sehr umfangreichen Gerichtsverfahren (ca. 6.000 Seiten Prozessstoff) Imkerverbände als Streithelfer: Den Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB), den Österreichischen Erwerbsimkerbund (ÖEIB) und den Österreichischen Imkerbund (ÖIB). Die Intervention der Verbände zur Verteidigung des Teilverbots wird von weiteren Imker- und Umweltverbänden unterstützt. Die Aurelia-Stiftung koordiniert das Bündnis zum Schutz...

26.04.2018 Lebensmittel Umwelt

Die EU-Staaten haben am 26. April 2018 einem Freilandverbot für einige bienenschädliche Insektengifte zugestimmt. In dem zuständigen EU-Ausschuss in Brüssel sprach sich eine qualifizierte Mehrheit für den Vorschlag der Kommission aus, den Einsatz von sogenannten Neonikotinoiden auf Äckern zu verbieten und auf Gewächshäuser zu beschränken.

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte in diesem Zusammenhang ein Portrait über den [GGSC] Umweltrechtler Rechtsanwalt Dr. Achim Willand:

"Achim Willand kämpft vor dem Europäischen Gerichtshof für ein Verbot schädlicher Pestizide. Das Urteil dürfte weitreichende Folgen haben. Viele Juristen hätten sich nach dem Studium wohl anders entschieden. Vor allem in der Wirtschafts- und Finanzwelt locken hohe Gehälter. Zu den Topverdienern gehören Juristen, die Pestizid-Hersteller wie Bayer oder BASF vertreten. Achim Willand hat sich dennoch für die andere...

25.10.2017 Lebensmittel Aktuelle Meldung

In den kommenden Wochen entscheiden EU-Kommission und Mitrgliedstaaten über die Genehmigung des Pestizidwirkstoffs Glyphosat. Im Auftrag des Mellifera e.V. und der Aurelia Stiftung hat das Anwaltsbüro [GGSC] beim Europäischen Gericht in Luxemburg Klage eingereicht, um eine Überprüfung der oben genannten Verlängerung der Genehmigung für Glyphosat durch die Kommission durchzusetzen; das schriftliche Verfahren ist abgeschlossen, wir warten auf die Entscheidung des Gerichts. Eine aktuelle rechtliche Stellungnahme von [GGSC] zu Fehlern im Genehmigungsverfahren finden Sie beigefügt.

17.02.2017 Aktuelle Meldung Lebensmittel

Pressemitteilung Aurelia, 15.02.2017: Bayer, Syngenta und BASF klagen vor dem EuG gegen die Einschränkung der Genehmigung für einige ihrer Pestizidwirkstoffe (Neonicotinoide und Fipronil) im Jahr 2013. Drei Imkerverbände des Bündnisses zum Schutz der Bienen wurden bei diesen Verfahren als Prozessbeteiligte zugelassen.

16.01.2017 Aktuelle Meldung Lebensmittel

Am Montag, den 16. Januar fand im Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Bundestages eine Expertenanhörung zu den Gesetzesentwürfen der Bundesregierung und des Bundesrates zur Änderung des Gentechnikgesetzes statt.

27.06.2016 Aktuelle Meldung Lebensmittel

Im Auftrag der Stiftung Aurelia hat [GGSC] die EU-Kommission aufgefordert, die Zulassung des Wirkstoff Glyphosat so einzuschränken, dass Kontaminationen von Honig mit Glyphosat-Rückständen minimal bleiben.

04.10.2015 Aktuelle Meldung Lebensmittel Umwelt

In der aktuellen Sendung "planet e" (ZDF) wird auch ein Interview mit Rechtsanwalt Dr. Achim Willand sowie ein Gespräch mit Imkerpräsident Walter Haefeker ausgestrahlt.

In der Sendung vom 04.10.2015 geht es um die Risiken einer bestimmten Gruppe von Pestiziden, die Neonicotinoide enthalten.

06.08.2015 Presse über uns Lebensmittel

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 6. August 2015 zum Urteil eines jahrelangen Rechtsstreits des Imkers Karl-Heinz Bablok wegen Verunreinigungen seines Honigs mit dem für Lebensmittel nicht zugelassenen Genmaises MON 810: „Babloks Anwalt Georg Buchholz wertete den Vergleich als Beleg, "dass der Gentechnikanbau für alle Beteiligten mehr Schaden als Nutzen bringt".

05.08.2015 Pressemitteilung Lebensmittel

In dem jahrelangen Rechtsstreit bayerischer Imker wegen Einträgen des Genmaises MON 810 in Honig (vgl. das Honig-Urteil des EuGH von 2011) haben die Beteiligten nun einen Vergleich über die Zahlung eines Ausgleichsbetrages geschlossen. Der Freistaat Bayern, dessen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) den Genmais angebaut hatte, zahlt dem von [GGSC] vertretenen Imker Bablok einen Ausgleich in Höhe von ca. 6.000,00 €.